Datenschutz für die Apps
blinu zeigt dir, wann Codex arbeitet und wann du gebraucht wirst. Hier erfährst du, welche Daten dafür auf deinem Mac und iPhone verarbeitet werden. Optional aktivierte Push-Mitteilungen nutzen zusätzlich unseren Push-Dienst und Apple APNs.
Stand: 18. September 2026. Diese Erklärung beschreibt den lokalen Betrieb und die optionalen Push-Mitteilungen der iPhone-App blinu und der Mac-App blinu link. Für die Website, die Beta-Anmeldung und Nachrichten an unseren Support gilt ergänzend der Datenschutz der Website.
1. Dein Ansprechpartner
Verantwortlich für das Angebot ist:
Patrick Pulweycloudbucket IT-Consulting und Softwareentwicklung
Händelstraße 7
63538 Großkrotzenburg, Deutschland
E-Mail: support@blinu.app
Telefon: +49 157 37737632
2. Vom Codex-Ereignis zum Gesicht
Du wählst auf dem Mac die Projekte aus, die du mit blinu verbinden möchtest. blinu link verarbeitet deren lokale Codex-Ereignisse und liest für die Statusanzeige ergänzend Daten aus der lokalen Codex-Verbindung und lokalen Codex-Datenbanken. So erkennt blinu etwa laufende Arbeit, Rückfragen, Freigaben, Sub-Agents und eine beendete Antwort.
Dabei können auf dem Mac auch Gesprächsinhalte, etwa Eingaben, Antworten oder Werkzeugdaten, kurzzeitig im Arbeitsspeicher verarbeitet werden. blinu link reduziert sie auf die Informationen, die es für den Status benötigt. Es legt daraus kein eigenes Gesprächsarchiv an.
An das gekoppelte iPhone gehen Statusdaten: Aufgaben-, Ereignis- und Projektkennungen, Projektanzeigenamen, Zeitpunkte, Status und Statusgründe, verwendete Werkzeugnamen, die Anzahl aktiver Sub-Agents, die Zuordnung zusammengehöriger Aufgaben sowie Hinweise auf offene Fragen, Voice-Aktivität und den Verbindungszustand. Hinzu kommen der Mac-Anzeigename und eine von blinu erzeugte Mac-Kennung. Eingaben, Antworten, Werkzeugargumente und -ergebnisse sowie Gesprächsdateien werden über diese Statusverbindung nicht an das iPhone übertragen.
Die Projektkennung wird aus dem lokalen Projektpfad berechnet. Der vollständige Pfad wird dabei nicht an das iPhone gesendet. Kennungen und Anzeigenamen können trotzdem Rückschlüsse auf ein Projekt oder eine Person zulassen; sie sind nicht automatisch anonym.
3. Kopplung und lokale Verbindung
Der Status wird direkt zwischen deinem Mac und den gekoppelten iPhones im WLAN übertragen. Die Verbindung ist mit einem gemeinsamen Kopplungsschlüssel verschlüsselt. Für diesen lokalen Statusdienst benötigt blinu kein Benutzerkonto. Die Statusdaten werden dabei nicht an einen blinu-Server übertragen.
Zum Auffinden des Macs nutzt blinu den lokalen Netzwerkdienst Bonjour. Dabei werden technische Netzwerkadressen und wechselnde Erkennungsmerkmale verarbeitet. Andere Geräte im Netzwerk können grundsätzlich erkennen, dass ein Netzwerkdienst vorhanden ist; der vom Betriebssystem bereitgestellte Mac-Netzwerkname kann dort sichtbar sein.
Die Kopplungseinladung enthält die Mac-Kennung, den Anzeigenamen und den geheimen Verbindungsschlüssel. Der QR-Code wird auf dem Mac erstellt. Wenn du ihn mit dem iPhone scannst, verwendet blinu die Kamera nur zum Erkennen dieses Codes. Die App speichert dabei keine Fotos oder Videos und lädt keine Kamerabilder hoch. Du kannst die vollständige Einladung auch selbst eingeben oder über die Einfügen-Funktion übernehmen.
Kopieren und Einfügen erfolgen auf deine Aktion. Kopierte Einladungen und Diagnosen können anschließend in deiner Systemzwischenablage liegen; deren Verwaltung richtet sich nach deinem Betriebssystem und deinen Einstellungen. Eine Einladung läuft nicht von selbst ab. Mit „Kopplung zurücksetzen“ auf dem Mac ersetzt du den gemeinsamen Schlüssel und machst bisherige Einladungen und Verbindungen aller gekoppelten iPhones ungültig.
4. Was auf deinen Geräten gespeichert wird
- Auf dem Mac: verbundene Projektpfade und -namen, Einrichtungs- und Bereinigungsinformationen sowie die lokale Mac-Kennung. Statusereignisse werden vorübergehend in Dateien abgelegt und nach ihrer Verarbeitung entfernt. Beim Einrichten kann blinu link vorhandene Codex-Hook-Konfigurationen sichern; diese Sicherungen können auch bereits vorhandene Einträge enthalten.
- Auf dem iPhone: Mac-Kennung und -name, deine Projekt- und Aufgabenbezeichnungen, Filter, angepinnte oder ausgeblendete Aufgaben und Einstellungen für Darstellung, Töne, Haptik und Fokus. Der empfangene aktuelle Aufgabenstatus wird im Arbeitsspeicher gehalten.
- Kopplung: Beide Apps verwenden die lokale Schlüsselbundverwaltung. Die Einträge sind nicht für eine iCloud-Schlüsselbundsynchronisierung eingerichtet. Auf dem iPhone schützt zusätzlich ein installationsgebundener Schlüssel die gespeicherte Kopplung. Die App kennzeichnet diese Schlüsseldatei zum Ausschluss aus Gerätebackups.
Die Sprache richtet sich zunächst nach der vom Betriebssystem ausgewählten App-Sprache. Du kannst sie pro App in den Systemeinstellungen ändern. Die Sprachwahl bleibt auf dem jeweiligen Gerät und wird nicht zwischen Mac, iPhone und Website synchronisiert.
Für Einstellungen, Kopplung und Konfigurationssicherungen gibt es keine feste automatische Ablauffrist. Sie bleiben bis zu ihrer Änderung oder Bereinigung erhalten. Ereignisdateien können länger liegen bleiben, wenn blinu link angehalten oder beendet ist. Fehlerhafte Dateien werden zur Seite gelegt und haben derzeit ebenfalls keine automatische Löschfrist.
5. Fokuszeit, Mitteilungen und Voice
Der Pomodoro-Timer speichert deine Arbeits- und Pausendauer, den Timerzustand einschließlich Endzeitpunkt sowie Ton- und Erinnerungseinstellungen auf dem iPhone. Aktivierst du Erinnerungen, plant die App eine lokale iOS-Mitteilung mit einem festen Timertext und gegebenenfalls einem Ton. Dafür werden keine Aufgabeninhalte an einen Mitteilungsserver gesendet.
Die Voice-Anzeige erkennt anhand lokaler Codex-Aktivitätsdaten, ob eine Voice-Sitzung aktiv ist. blinu nimmt selbst kein Mikrofon-Audio auf und überträgt keine Sprachaufnahmen. Die Mundbewegung wird als Animation erzeugt. Die Sprachverarbeitung innerhalb von Codex ist ein eigener Vorgang von OpenAI.
5a. Optionale Push-Mitteilungen
In App-Versionen mit Push-Unterstützung kannst du unter „Push-Mitteilungen“ Hinweise zu Rückfragen, benötigten Freigaben, beendeten Antworten und Fehlern einschalten und einzeln auswählen. Push ist zunächst ausgeschaltet. Die lokale Statusanzeige und Timer-Erinnerungen funktionieren unabhängig davon. Für den Versand muss blinu link laufen; Mac und iPhone benötigen Internetzugang.
Nach deiner Aktivierung registriert das iPhone eine zufällige Gerätezuordnung, einen von Apple vergebenen Push-Token, die Versandumgebung und deine ausgewählten Ereignisarten bei unserem Dienst unter push.blinu.app. Zufällige Berechtigungsnachweise schützen Registrierung und Versand. Der Mac sendet nur die Ereignisart, eine zufällige Ereigniskennung und einen Zeitpunkt an diese Zuordnung. Projekt- und Aufgabennamen, Projekt- und Aufgabenkennungen, Gesprächsinhalte und der WLAN-Kopplungsschlüssel werden nicht an den Push-Dienst übertragen. Die Projektauswahl wird lokal auf dem Mac angewendet.
Wir betreiben den Push-Dienst auf unserer Infrastruktur bei der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen. Bei Verbindungen werden technisch IP-Adressen und Verbindungsdaten verarbeitet. Für die Zustellung übermittelt der Dienst den Push-Token, die App-Kennung, eine zufällige Nachrichtenkennung und einen festen, neutralen Ereignishinweis an den Apple Push Notification service (APNs). Apple ordnet den Token deinem Gerät zu und stellt die Mitteilung zu. Die Kennungen sind pseudonym, nicht anonym. Es erfolgt keine Nutzung dieser Push-Daten für Werbung oder Nutzungsanalysen.
Apple verarbeitet Daten nach seiner Datenschutzrichtlinie; dabei kann eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den USA, stattfinden. Apples Richtlinie erläutert die internationale Verarbeitung und die dafür verwendeten Schutzmechanismen. Unsere nachfolgend genannten Speicherfristen beziehen sich auf unseren Push-Dienst, nicht auf eine zugesicherte Löschfrist bei Apple.
Unser Dienst speichert den Push-Token verschlüsselt, Berechtigungsnachweise als Hashwerte sowie die zufällige Gerätezuordnung, Versandumgebung, Ereignisauswahl und den letzten Aktualisierungszeitpunkt. Registrierungen verfallen 30 Tage nach der letzten Aktualisierung durch die iPhone-App. Ereigniskennungen zum Verhindern doppelter Meldungen verfallen nach 10 Minuten. Nach einem Widerruf bleibt die zufällige Zuordnung mit dem Widerrufszeitpunkt für 30 Tage als Sperrvermerk erhalten, damit verspätete Anfragen die Registrierung nicht wiederherstellen. Die Bereinigung erfolgt bei API-Nutzung und zusätzlich stündlich im laufenden Dienst. Es gibt kein Gesprächsarchiv und keine dauerhafte Warteschlange für Mitteilungen. Push-Einstellungen bleiben lokal gespeichert; die Geräteberechtigungen liegen im gerätegebundenen Schlüsselbund.
Du kannst einzelne Ereignisse abwählen oder Push in blinu vollständig ausschalten. Ausschalten, das Vergessen des Macs und die Datenbereinigung widerrufen die zugehörige Registrierung über das Internet; danach werden Token und Versandzuordnung aus der aktiven Datenbank gelöscht. Ohne erfolgreiche Verbindung zeigt die App einen Fehler und hält den Widerruf zum erneuten Versuch bereit. Auch das Zurücksetzen der Mac-Kopplung widerruft bekannte Push-Zuordnungen. Eine bloße Deinstallation oder das Entziehen der iOS-Mitteilungsberechtigung garantiert keine sofortige Löschung am Server; schalte Push dafür zuerst in blinu aus. Ohne erneute Aktualisierung greift die oben genannte Ablauffrist.
Die für die von dir eingeschaltete Push-Funktion erforderliche Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung dieser angeforderten Funktion nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Push ist freiwillig und jederzeit abschaltbar. Die technische iOS-Mitteilungsfreigabe erlaubt die Anzeige durch das Betriebssystem; sie ersetzt keine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung.
6. Diagnosen und Dienste anderer Anbieter
Die nativen Apps enthalten keine eigenen Analyse-, Werbe- oder Tracking-SDKs und versenden keine automatische Telemetrie an blinu. blinu link kann auf deine Aktion eine lokale Statusdiagnose anzeigen und kopieren. Sie enthält beispielsweise App-Version, Aufgabenkennungen, Status und Ereigniszeitpunkte, jedoch keine Gesprächsinhalte oder Kopplungsschlüssel. Eine solche lokal erzeugte Statusdiagnose erhalten wir nur, wenn du sie selbst an uns sendest, um deine Anfrage bearbeiten zu lassen.
Für Einrichtung und Bereinigung können lokale Systemprotokolle technische Fehler, Prozesskennungen und Versionsinformationen enthalten. Beim Prüfen laufender Codex-Prozesse werden außerdem lokale Prozessnamen und ausführbare Dateipfade gelesen. Systemprotokolle werden vom Betriebssystem verwaltet.
Wenn du eine Beta über TestFlight nutzt, erfasst Apple automatisch Absturz- und Nutzungsdaten und teilt sie mit uns als App-Anbieter. Dazu zählen etwa App- und Betriebssystemversion, Gerätemodell und -kennung, Gerätesprache sowie Installationen, Sitzungen und Abstürze. Bei einer Einladung per E-Mail können Name und E-Mail-Adresse dazugehören. Zusätzlich von dir gesendetes Feedback kann Kommentare und Bildschirmfotos enthalten. Wir verwenden diese Informationen zur Untersuchung von Fehlern und zur zuverlässigen Bereitstellung der Beta; eigene Diagnosekopien bewahren wir nur so lange auf, wie sie für die Bearbeitung benötigt werden. Details zu Apples Verarbeitung stehen unter TestFlight und Datenschutz.
Für die Nutzung von Apple-Diensten und von Codex gelten daneben die Erklärungen der jeweiligen Anbieter: die Apple-Datenschutzrichtlinie und die OpenAI-Datenschutzerklärung.
7. Deine Daten löschen
Auf dem iPhone entfernt das Vergessen des Macs die lokale Kopplung und die zugehörige Mac-Zuordnung. Für die vollständige lokale Einrichtung verwende die Datenbereinigung in den App-Einstellungen: Sie entfernt zusätzlich deine Bezeichnungen, Filter, Pins, persönlichen Einstellungen und den Timer samt seinen Mitteilungen. Andere Geräte bleiben dabei eingerichtet. Anschließend kannst du die App über iOS löschen. Beim bloßen Auslagern bleibt die Einrichtung erhalten.
Auf dem Mac führt dich die Funktion zum Entfernen beziehungsweise Neueinrichten durch die Bereinigung. Sie entfernt die zugeordneten Kopplungsdaten und Einstellungen, blinu-Hook-Einträge, verifizierte eigene Sicherungen und bekannte lokale Statusdateien. Veränderte, fremde oder unklare Dateien werden nicht pauschal gelöscht. Auch zur Seite gelegte fehlerhafte Ereignisdateien können eine manuelle Prüfung erfordern. Beachte daher die Hinweise und gegebenenfalls angezeigte Fehler der Bereinigung.
Deine Codex-Gespräche, Projektdateien, selbst exportierte Diagnosen, Downloads, externe Sicherungen, Inhalte der Zwischenablage und Betriebssystem-Berechtigungen werden durch diese App-Bereinigung nicht gelöscht. Für Systemprotokolle und Daten bei Apple oder OpenAI gelten die jeweiligen Löschmöglichkeiten dieser Anbieter.
8. Rechtsgrundlagen und deine Rechte
Die Nutzung von blinu und die Auswahl verbundener Projekte sind freiwillig. Ohne die beschriebenen Status- und Verbindungsdaten kann blinu dir die zugehörigen Aufgaben nicht anzeigen.
Soweit wir personenbezogene Daten für die von dir angeforderten App-Funktionen verarbeiten, erfolgt dies zur Vertragserfüllung nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Wird für eine zusätzliche Verarbeitung eine freiwillige Einwilligung eingeholt, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine technische iOS-Freigabe für Kamera, Netzwerk oder Mitteilungen ist für sich genommen keine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung. Ohne die jeweilige Berechtigung steht die davon abhängige Funktion nicht zur Verfügung. Ohne Kamerafreigabe kannst du die Kopplungseinladung manuell eingeben.
Die Auswertung der über TestFlight bereitgestellten Nutzungsdaten, Absturzberichte und deines Beta-Feedbacks zur Fehleranalyse stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, Fehler zu erkennen und eine sichere, funktionsfähige Beta bereitzustellen.
blinu trifft keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung über dich.
Du kannst eine erteilte Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Einzelheiten findest du unter Deine Datenschutzrechte. Wende dich dafür an support@blinu.app.