Datenschutz für die Apps
blinu zeigt dir, wann Codex arbeitet und wann du gebraucht wirst. Hier erfährst du, welche Daten dafür auf deinem Mac und iPhone verarbeitet werden.
Stand: 15. September 2026. Diese Erklärung beschreibt den derzeitigen lokalen Betrieb der iPhone-App blinu und der Mac-App blinu link. Für die Website, die Beta-Anmeldung und Nachrichten an unseren Support gilt ergänzend der Datenschutz der Website.
1. Dein Ansprechpartner
Verantwortlich für das Angebot ist:
Patrick Pulweycloudbucket IT-Consulting und Softwareentwicklung
Händelstraße 7
63538 Großkrotzenburg, Deutschland
E-Mail: support@blinu.app
Telefon: +49 157 37737632
2. Vom Codex-Ereignis zum Gesicht
Du wählst auf dem Mac die Projekte aus, die du mit blinu verbinden möchtest. blinu link verarbeitet deren lokale Codex-Ereignisse und liest für die Statusanzeige ergänzend Daten aus der lokalen Codex-Verbindung und lokalen Codex-Datenbanken. So erkennt blinu etwa laufende Arbeit, Rückfragen, Freigaben, Sub-Agents und eine beendete Antwort.
Dabei können auf dem Mac auch Gesprächsinhalte, etwa Eingaben, Antworten oder Werkzeugdaten, kurzzeitig im Arbeitsspeicher verarbeitet werden. blinu link reduziert sie auf die Informationen, die es für den Status benötigt. Es legt daraus kein eigenes Gesprächsarchiv an.
An das gekoppelte iPhone gehen Statusdaten: Aufgaben-, Ereignis- und Projektkennungen, Projektanzeigenamen, Zeitpunkte, Status und Statusgründe, verwendete Werkzeugnamen, die Anzahl aktiver Sub-Agents, die Zuordnung zusammengehöriger Aufgaben sowie Hinweise auf offene Fragen, Voice-Aktivität und den Verbindungszustand. Hinzu kommen der Mac-Anzeigename und eine von blinu erzeugte Mac-Kennung. Eingaben, Antworten, Werkzeugargumente und -ergebnisse sowie Gesprächsdateien werden über diese Statusverbindung nicht an das iPhone übertragen.
Die Projektkennung wird aus dem lokalen Projektpfad berechnet. Der vollständige Pfad wird dabei nicht an das iPhone gesendet. Kennungen und Anzeigenamen können trotzdem Rückschlüsse auf ein Projekt oder eine Person zulassen; sie sind nicht automatisch anonym.
3. Kopplung und lokale Verbindung
Der Status wird direkt zwischen deinem Mac und den gekoppelten iPhones im WLAN übertragen. Die Verbindung ist mit einem gemeinsamen Kopplungsschlüssel verschlüsselt. Für diesen lokalen Statusdienst benötigt blinu kein Benutzerkonto und sendet die Daten nicht an einen Server von cloudbucket.
Zum Auffinden des Macs nutzt blinu den lokalen Netzwerkdienst Bonjour. Dabei werden technische Netzwerkadressen und wechselnde Erkennungsmerkmale verarbeitet. Andere Geräte im Netzwerk können grundsätzlich erkennen, dass ein Netzwerkdienst vorhanden ist; der vom Betriebssystem bereitgestellte Mac-Netzwerkname kann dort sichtbar sein.
Die Kopplungseinladung enthält die Mac-Kennung, den Anzeigenamen und den geheimen Verbindungsschlüssel. Der QR-Code wird auf dem Mac erstellt. Wenn du ihn mit dem iPhone scannst, verwendet blinu die Kamera nur zum Erkennen dieses Codes. Die App speichert dabei keine Fotos oder Videos und lädt keine Kamerabilder hoch. Du kannst die vollständige Einladung auch selbst eingeben oder über die Einfügen-Funktion übernehmen.
Kopieren und Einfügen erfolgen auf deine Aktion. Kopierte Einladungen und Diagnosen können anschließend in deiner Systemzwischenablage liegen; deren Verwaltung richtet sich nach deinem Betriebssystem und deinen Einstellungen. Eine Einladung läuft nicht von selbst ab. Mit „Kopplung zurücksetzen“ auf dem Mac ersetzt du den gemeinsamen Schlüssel und machst bisherige Einladungen und Verbindungen aller gekoppelten iPhones ungültig.
4. Was auf deinen Geräten gespeichert wird
- Auf dem Mac: verbundene Projektpfade und -namen, Einrichtungs- und Bereinigungsinformationen sowie die lokale Mac-Kennung. Statusereignisse werden vorübergehend in Dateien abgelegt und nach ihrer Verarbeitung entfernt. Beim Einrichten kann blinu link vorhandene Codex-Hook-Konfigurationen sichern; diese Sicherungen können auch bereits vorhandene Einträge enthalten.
- Auf dem iPhone: Mac-Kennung und -name, deine Projekt- und Aufgabenbezeichnungen, Filter, angepinnte oder ausgeblendete Aufgaben und Einstellungen für Darstellung, Töne, Haptik und Fokus. Der empfangene aktuelle Aufgabenstatus wird im Arbeitsspeicher gehalten.
- Kopplung: Beide Apps verwenden die lokale Schlüsselbundverwaltung. Die Einträge sind nicht für eine iCloud-Schlüsselbundsynchronisierung eingerichtet. Auf dem iPhone schützt zusätzlich ein installationsgebundener Schlüssel die gespeicherte Kopplung. Die App kennzeichnet diese Schlüsseldatei zum Ausschluss aus Gerätebackups.
Für Einstellungen, Kopplung und Konfigurationssicherungen gibt es keine feste automatische Ablauffrist. Sie bleiben bis zu ihrer Änderung oder Bereinigung erhalten. Ereignisdateien können länger liegen bleiben, wenn blinu link angehalten oder beendet ist. Fehlerhafte Dateien werden zur Seite gelegt und haben derzeit ebenfalls keine automatische Löschfrist.
5. Fokuszeit, Mitteilungen und Voice
Der Pomodoro-Timer speichert deine Arbeits- und Pausendauer, den Timerzustand einschließlich Endzeitpunkt sowie Ton- und Erinnerungseinstellungen auf dem iPhone. Aktivierst du Erinnerungen, plant die App eine lokale iOS-Mitteilung mit einem festen Timertext und gegebenenfalls einem Ton. Dafür werden keine Aufgabeninhalte an einen Mitteilungsserver gesendet.
Die Voice-Anzeige erkennt anhand lokaler Codex-Aktivitätsdaten, ob eine Voice-Sitzung aktiv ist. blinu nimmt selbst kein Mikrofon-Audio auf und überträgt keine Sprachaufnahmen. Die Mundbewegung wird als Animation erzeugt. Die Sprachverarbeitung innerhalb von Codex ist ein eigener Vorgang von OpenAI.
Codex-Push ist noch nicht Bestandteil dieses App-Stands. Die lokale Timer-Erinnerung ist davon unabhängig. Bevor eine spätere Push-Funktion genutzt werden kann, ergänzen wir diese Erklärung um deren tatsächliche Daten, Empfänger, Speicherfristen und Einstellungsmöglichkeiten.
6. Diagnosen und Dienste anderer Anbieter
Die nativen Apps enthalten keine eigenen Analyse-, Werbe- oder Tracking-SDKs und versenden keine automatische Telemetrie an cloudbucket. blinu link kann auf deine Aktion eine lokale Statusdiagnose anzeigen und kopieren. Sie enthält beispielsweise App-Version, Aufgabenkennungen, Status und Ereigniszeitpunkte, jedoch keine Gesprächsinhalte oder Kopplungsschlüssel. Eine solche lokal erzeugte Statusdiagnose erhalten wir nur, wenn du sie selbst an uns sendest, um deine Anfrage bearbeiten zu lassen.
Für Einrichtung und Bereinigung können lokale Systemprotokolle technische Fehler, Prozesskennungen und Versionsinformationen enthalten. Beim Prüfen laufender Codex-Prozesse werden außerdem lokale Prozessnamen und ausführbare Dateipfade gelesen. Systemprotokolle werden vom Betriebssystem verwaltet.
Wenn du eine Beta über TestFlight nutzt, erfasst Apple automatisch Absturz- und Nutzungsdaten und teilt sie mit uns als App-Anbieter. Dazu zählen etwa App- und Betriebssystemversion, Gerätemodell und -kennung sowie Installationen, Sitzungen und Abstürze. Bei einer Einladung per E-Mail können Name und E-Mail-Adresse dazugehören. Zusätzlich von dir gesendetes Feedback kann Kommentare und Bildschirmfotos enthalten. Wir verwenden diese Informationen zur Untersuchung von Fehlern und zur zuverlässigen Bereitstellung der Beta; eigene Diagnosekopien bewahren wir nur so lange auf, wie sie für die Bearbeitung benötigt werden. Details zu Apples Verarbeitung stehen unter TestFlight und Datenschutz.
Für die Nutzung von Apple-Diensten und von Codex gelten daneben die Erklärungen der jeweiligen Anbieter: die Apple-Datenschutzrichtlinie und die OpenAI-Datenschutzerklärung.
7. Deine Daten löschen
Auf dem iPhone entfernt das Vergessen des Macs die lokale Kopplung und die zugehörige Mac-Zuordnung. Für die vollständige lokale Einrichtung verwende die Datenbereinigung in den App-Einstellungen: Sie entfernt zusätzlich deine Bezeichnungen, Filter, Pins, persönlichen Einstellungen und den Timer samt seinen Mitteilungen. Andere Geräte bleiben dabei eingerichtet. Anschließend kannst du die App über iOS löschen. Beim bloßen Auslagern bleibt die Einrichtung erhalten.
Auf dem Mac führt dich die Funktion zum Entfernen beziehungsweise Neueinrichten durch die Bereinigung. Sie entfernt die zugeordneten Kopplungsdaten und Einstellungen, blinu-Hook-Einträge, verifizierte eigene Sicherungen und bekannte lokale Statusdateien. Veränderte, fremde oder unklare Dateien werden nicht pauschal gelöscht. Auch zur Seite gelegte fehlerhafte Ereignisdateien können eine manuelle Prüfung erfordern. Beachte daher die Hinweise und gegebenenfalls angezeigte Fehler der Bereinigung.
Deine Codex-Gespräche, Projektdateien, selbst exportierte Diagnosen, Downloads, externe Sicherungen, Inhalte der Zwischenablage und Betriebssystem-Berechtigungen werden durch diese App-Bereinigung nicht gelöscht. Für Systemprotokolle und Daten bei Apple oder OpenAI gelten die jeweiligen Löschmöglichkeiten dieser Anbieter.
8. Rechtsgrundlagen und deine Rechte
Die Nutzung von blinu und die Auswahl verbundener Projekte sind freiwillig. Ohne die beschriebenen Status- und Verbindungsdaten kann blinu dir die zugehörigen Aufgaben nicht anzeigen.
Soweit wir personenbezogene Daten für die von dir angeforderten App-Funktionen verarbeiten, erfolgt dies zur Vertragserfüllung nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Wird für eine zusätzliche Verarbeitung eine freiwillige Einwilligung eingeholt, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine technische iOS-Freigabe für Kamera, Netzwerk oder Mitteilungen ist für sich genommen keine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung. Ohne die jeweilige Berechtigung steht die davon abhängige Funktion nicht zur Verfügung. Ohne Kamerafreigabe kannst du die Kopplungseinladung manuell eingeben.
Die Auswertung der über TestFlight bereitgestellten Nutzungsdaten, Absturzberichte und deines Beta-Feedbacks zur Fehleranalyse stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, Fehler zu erkennen und eine sichere, funktionsfähige Beta bereitzustellen.
blinu trifft keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung über dich.
Du kannst eine erteilte Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Einzelheiten findest du unter Deine Datenschutzrechte. Wende dich dafür an support@blinu.app.